Freitag, 22. Mai 2015

Megaprojekt im Nahen Osten: Saudi-Arabien plant Stadt für 100 Milliarden Dollar - Nachrichten - Wirtschaft


22.05.2015
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Megaprojekt im Nahen Osten

Saudi-Arabien plant Stadt für 100 Milliarden Dollar

AP/Emaar

Skizze der King Abdullah Economic City: Knotenpunkt für Handel und Logistik

Die Staaten des Nahen Ostens sind bekannt für architektonische Superlative. Saudi-Arabien setzt noch einen drauf: Bis zum Jahr 2035 soll eine komplett neue Stadt für zwei Millionen Menschen entstehen.

Saudi-Arabien will bis 2035 eine neue Stadt für bis zu zwei Millionen Einwohner bauen. Die Kosten sollen 100 Milliarden Dollar betragen. Der Geschäftsführer des Projektentwicklers Emaar Economic City, Fahd al-Rasheed, bestätigte in einem Interview das Bauvorhaben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Jordanien gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Die Neue Stadt mit dem Namen King Abdullah Economic City soll rund hundert Kilometer nördlich von Saudi-Arabiens Wirtschaftsmetropole Dschidda am Roten Meer liegen.

Ziel des Bauprojekts: einen neuen Hauptknotenpunkt für Handel und Logistik rund ums Rote Meer zu schaffen. Eine Region, die weltweit "der größte Wachstumsmarkt" sei, so al-Rasheed. Der Hafen der neuen Stadt, der pro Jahr 2,7 Millionen Container umschlagen könnte, soll irgendwann zu den zehn größten der Welt gehören.

Wenn es nach den Wünschen des Entwicklungsunternehmens geht, sollen auch Industrieparks, Krankenhäuser, Schulen und sogar Golfplätze entstehen. "Der schwierigste Teil ist, die erste Phase des Projekts auf die Beine zu stellen", erklärte al-Rasheed. "Sobald dieser Schritt getan ist, sind nach oben keine Grenzen gesetzt - in dieser Anfangsphase befinden wir uns gerade."

Derzeit habe die Stadt erst 3000 Einwohner, biete aber bereits 7000 Arbeitsplätze - der örtliche Industriepark soll schon fast hundert Unternehmen angelockt haben. Bis 2020 soll die King Abdullah Economic City auf 50.000 Einwohner anwachsen und 28.000 Arbeitsplätze bieten. 25 Prozent der Planstadt sollen bis dahin stehen. Auch eine Hochgeschwindigkeitstrasse nach Dschidda und zu den Pilgerstätten Mekka und Medina ist geplant.

Bei der Firma Emaar Economic City handelt es sich um ein Tochterunternehmen der in Dubai ansässigen Emaar Propertiers - dem Erbauer des derzeit höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa. Al-Rasheed räumte ein, dass der Fertigstellungstermin 2035 ambitioniert sei. Doch für Saudi-Arabien geht es um mehr als ein Prestigeprojekt - das Vorhaben sei Teil einer Diversifizierungsstrategie weg vom Öl - und hin zu mehr Arbeitsplätzen in der Region.

amt/AP


Montag, 16. März 2015

Dubai World Record Eagle Flight: Seeadler filmt sich bei Seeadler Seeadler filmt sich bei Rekordflug vom Burj Khalifa

 Seeadler filmt sich bei Rekordflug vom Burj Khalifa




Was für Hammerbilder! Ausgestattet mit einer Action Cam hat Seeadler Darshan einen neuen Weltrekord aufgestellt: Der Greifvogel flatterte vom Burj Khalifa in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, und landete sicher in den Händen seines Trainer Jacques-Olivier Travers. Dabei machte der „Film-Adler" spektakuläre Aufnahmen der Wolkenkratzer-Metropole aus der Vogelperspektive.

Was für Hammerbilder! Ausgestattet mit einer Action Cam hat Seeadler Darshan einen neuen Weltrekord aufgestellt: Der Greifvogel flatterte vom Burj Khalifa in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, und landete sicher in den Händen seines Trainer Jacques-Olivier Travers. Dabei machte der „Film-Adler" spektakuläre Aufnahmen der Wolkenkratzer-Metropole aus der Vogelperspektive.

Was für Hammerbilder! Ausgestattet mit einer Action Cam hat Seeadler Darshan einen neuen Weltrekord aufgestellt: Der Greifvogel flatterte vom Burj Khalifa in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, und landete sicher in den Händen seines Trainer Jacques-Olivier Travers. Dabei machte der „Film-Adler" spektakuläre Aufnahmen der Wolkenkratzer-Metropole aus der Vogelperspektive.

Was für Hammerbilder! Ausgestattet mit einer Action Cam hat Seeadler Darshan einen neuen Weltrekord aufgestellt: Der Greifvogel flatterte vom Burj Khalifa in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, und landete sicher in den Händen seines Trainer Jacques-Olivier Travers. Dabei machte der „Film-Adler" spektakuläre Aufnahmen der Wolkenkratzer-Metropole aus der Vogelperspektive.









Freitag, 20. Februar 2015

DUBAI : Wolkenkratzer brennt im Dubai Marina bekannt als „The Torch” (Die Fackel) Video

DUBAIWolkenkratzer brennt


Massive fire engulfs Dubai’s Marina Torch, one of the world’s tallest residential buildings

Sonntag, 13. Juli 2014

Dubai-Scheich baut größte Shopping-Mall der Welt

Dubai-Scheich baut größte Shopping-Mall der Welt

Scheich Mohammed Bin Raschid al-Maktum begutachtet den Bauplan für die Mega-Mall

Größer, immer größer: Dubai plant mit der „Mall of the World“ das größte Einkaufszentrum der Welt – für 180 Millionen Touristen pro Jahr!

Der Gigantismus in Dubai kennt keine Grenzen. Das jüngste Großprojekt: Ein Kommerztempel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat: Auf 743 000 Quadratmetern, mit eigenem, überdachten Straßennetz, möblierten Wohnungen, rund hundert Hotels und einem riesigen Indoor-Vergnügungspark. Mit dem Bau will DIE Luxus-City der Vereinigten Arabischen Emirate ihren Ruf als Shopping-Metropole festigen.

VergrößernDas riesige Glasdach soll nur im Winter geöffnet werden. Im Sommer ist es zu heiß
Das riesige Glasdach soll nur im Winter geöffnet werden. Im Sommer ist es zu heiß

Foto: AP/dpa

Prachtpromenaden auf sieben Kilometern

Während der Sommermonate Juni bis September, in denen schon einmal Temperaturen von 50 Grad erreicht werden, soll das Glasdach der Mega-Mall geschlossen bleiben und Kunden ein angenehm kühles Shopping-Erlebnis ermöglichen. Im Winter hingegen würden die sieben Kilometer langen Prachtpromenaden des Komplexes von Frischluft durchweht.

Wann der Startschuss für das Bauprojekt fällt, ist allerdings noch unklar.

„Wir haben größere Ziele als saisonabhängigen Tourismus”, verkündete Dubais Herrscher Scheich Mohammed Bin Raschid al-Maktum, dessen eigene Dubai-Holding mit dem Megaprojekt betraut wurde. Sein Emirat solle „rund ums Jahr ein Urlaubsziel sein”.

Dubai, das sich dank seiner riesigen Ölvorkommen innerhalb von einem halben Jahrhundert von einem verschlafenen Fischerort zum internationalen Handelszentrum entwickelt hat, verfügt mit dem 828 Meter hohen Burj Chalifa bereits über das höchste Gebäude der Welt. Auch der Flughafen ist inzwischen zu einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt aufgestiegen.

VergrößernEin Hauch von Disneyland weht im riesigen, überdachten Freizeitpark der Mall
Ein Hauch von Disneyland weht im riesigen, überdachten Freizeitpark der Mall

Montag, 17. März 2014

Dubais Protz-Scheich schon wieder ohne Geld - Wirtschaft -

Dubais Protz-Scheich schon wieder ohne Geld - Wirtschaft - Bild.de



Dubais Protz-Scheich schon wieder ohne Geld

Scheich Mohammed Ibn Raschid al Maktoum (64)

Die Kassen im Wüsten-Emirat Dubai sind leer – wieder einmal.

Scheich Mohammed bin Raschid al Maktoum ist in Geldnot! Teure, gigantische Bauprojekte und das Misstrauen ausländischer Investoren setzen dem Dubai-Herrscher zu. Die Schmach: Einen 2009 gewährten Notkredit von Nachbarstaat Abu Dhabi kann er nicht zurückzahlen.

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Foto: Nakheel Media Center

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Die staatliche Nachrichtenagentur der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Wam, meldete, der Kredit von zehn Milliarden Dollar werde refinanziert. Das Gleiche gelte für Anleihen aus Dubai im Wert von ebenfalls zehn Milliarden Dollar. Die Anleihen hatte die Zentralbank von Abu Dhabi vor fünf Jahren erworben – auch sie wären jetzt fällig gewesen.

Vergrößern Al Maktoum International Airport
2020 soll der Al Maktoum International Airport fertig werden – ein Milliarden-Projekt im Namen des Herrschers

Foto: Airports Dubai

Dubai hat nun fünf weitere Jahre Zeit, um den Betrag von insgesamt 20 Milliarden Dollar aufzubringen. Doch es ist mehr als fraglich, ob die Zeit ausreicht.

Die globale Finanzkrise hatte Dubai 2009 in große Nöte gebracht. Sie traf damals vor allem die ehrgeizigen Immobilienprojekte des Emirates.

Vergrößern Mit der Herzogin von Cornwall am Eröffnungstag der Pferderennen in Ascot
Mit der Herzogin von Cornwall am Eröffnungstag der Pferderennen in Ascot

Foto: dpa Picture-Alliance

Herrscher mit Hang zum Geldausgeben

Scheich Mohammed bin Raschid al Maktoum (64) ist bekannt dafür, gerne viel Geld auszugeben – auch solches, welches er gar nicht hat.

► In seinem Privatbesitz befindet sich eine der größten Jachten der Welt.

Vergrößern Ebenfalls ein Milliarden-Projekt: der Rashid-Tiefwasserhafen
Ebenfalls ein Milliarden-Projekt: der Rashid-Tiefwasserhafen

► Er verkehrt mit den Größen der Politik.

► Seine Freizeit verbringt er gerne beim Pferderennen – beispielsweise beim Traditionsrennen im englischen Ascot.

Vergrößern Die „Dubai
Die „Dubai" – eine der größten Jachten der Welt – befindet sich im Privatbesitz des Scheichs

Foto: Getty Images

► Er ist mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet ist. Eine davon ist Prinzessin Haya Bint al Hussein (33), Schwester des jordanischen Königs Abdullah.

Vergrößern In Ascot tritt der Scheich immer standesgemäß in Zylinder auf
In Ascot tritt der Scheich immer standesgemäß in Zylinder auf

Foto: dpa Picture-Alliance

1985 begann al Maktoum – damals noch als Chef der Flughafenverwaltung –, seine Visionen in die Realität umzusetzen.

Er gründete mit Emirates eine der heute erfolgreichsten Fluglinien. Sein Ziel: Dubai sollte Drehscheibe der Welt werden. Seine Devise: „Entweder man ahmt nach, oder man ergreift die Initiative."

Es folgten 1999 das Hotel und Wahrzeichen „Burj el Arab" in Dubai, dem das Emirat gleich sieben Sterne verlieh und das daher fast symbolisch für den Größenwahn des Landes steht; 2004 das Dubai International Finance Center, mit dem Dubai den Nachbarn vor allem wirtschaftlich den Rang ablaufen wollte und später die erste Ski-Arena in der Wüste. Nichts schien unmöglich!

ABER: Die größte stahlgewordene Utopie war nicht außergewöhnlich genug. Am Ende ließ al Maktoum künstliche Inseln im Meer aufschütten – um mehr Platz zu schaffen für noch mehr Luxushotels, Villen, Freizeitparks, das gigantische Flughafenprojekt...

Vergrößern Al-Maktoum mit seiner zweiten Ehefrau, der Prinzessin von Jordanien
Scheich al Maktoum mit seiner zweiten Ehefrau, der Prinzessin von Jordanien

Foto: API

Jahrelang rannten ausländische Investoren dem Emir von Dubai die Türen ein. Jeder Traum wurde gern finanziert – auf Pump. Ein fragiles Kartenhaus, das kurz nach Beginn der Finanzkrise ins Wanken geriet.

Die Investoren zogen ihr Geld ab, um die eigene finanzielle Lage wieder in den Griff zu bekommen. Die Immobilienpreise im Wüstenstaat stürzten ab. Dort, wo den Planern einst die Wohnungen, Häuser, ganze Bürokomplexe noch auf dem Reißbrett aus den Händen gerissen wurden, herrscht absolute Flaute. Schwindelerregende Leerstände bei Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Dienstag, 11. Februar 2014

Dubai: BUGATTI VEYRON ALS STREIFENWAGEN Schneller und teurer als die Polizei erlaubt

Bugatti Veyron: Sportflitzer im Namen des Gesetzes



Um ihn diesem Streifenwagen mitzufahren, würde so manch einer doch glatt ein Verbrechen begehen. Denn die Polizei von Dubai hat ein neues Spielzeug in seiner Streifenwagen-Flotte: Einen Bugatti Veyron. Laut einem Bericht von «Bild.de» dürfen die Beamten den schicken Flitzer seit Donnerstag ihr Eigen nennen.
1001 PS, 407 km/h und ein Kaufpreis von mehr als einer Million Euro: Das sind Kennzahlen, die der Bugatti zu bieten hat. Doch auch wenn er einiges her macht, so richtig sinnvoll ist er für den Einsatz als Streifenwagen nicht. Denn er ist und bleibt ein Sportwagen, Spritfresser und enger Zweisitzer. Einen Verbrecher wird man damit wohl selten abführen. Eher dient er als noble Karosse für hohePolizeitiere.

Ein Fuhrpark der Superlative

Laut «Bild.de» wurde der Wagen gekauft, weil er bei Paraden oder anderen Festivitäten mitfahren soll. Für Dubai sind die Kosten für den Flitzer echte Peanuts. Denn wie «Bild.de» weiter berichtet, ist der Bugatti nicht der einzige Rennflitzer der Polizei-Flotte. Im Mai 2013 durfte sich die Polizei über einen Aston Martin One-77 freuen. Kostenpunkt: 1,4 Millionen Euro. Leistung: 760 PS.
Ob nun ein noch teureres Gefährt auf den Bugatti folgen wird, bleibt abzuwarten. Viel Auswahl-Möglichkeiten gibt es in diesem Preissegment nicht mehr.

Chinesischer Anleger: Investor kauft in Dubai Immobilien für 1,9 Milliarden Dollar

Chinesischer Anleger: Investor kauft in Dubai Immobilien für 1,9 Milliarden Dollar



Hamburg/Dubai - Von den Gebäuden aus überblickt man die künstliche Insel Palm Jumeirah: Ein chinesischer Großinvestor hat sich in Dubai für 1,9 Milliarden Dollar eine Reihe von Luxus-Immobilien gesichert. Zwei Fünf-Sterne-Hotels sowie Nobel-Residenzen und Komfort-Apartments gehörten zu dem Paket, teilte der Baukonzern Pearl Dubai am Montag mit.
"Diese Transaktion bringt uns dem Ziel näher, Dubai Pearl zu einem voll finanzierten Projekt zu machen", erklärte ein Sprecher des Konzerns laut "Wall Street Journal". Das Projekt umfasst insgesamt eine Fläche von rund 1,85 Millionen Quadratmeter Bauland. Das Unternehmen Pearl Dubai ist ein Konsortium von Investoren, das die Al Fahim Group aus Abu Dhabi leitet.
Der in Hongkong ansässige Käufer, Chow Tai Fook Endowment Industry Investment Development (CTFE), arbeitet mit der Pekinger Regierung zusammen. Er will die nun erworbenen Objekte in einem Gebäudekomplex zusammenfassen, der auch ein Einkaufszentrum und Büros umfassen und 2017 fertiggestellt werden soll. Der wieder boomende Immobiliensektor in der Golfregion gewinnt für chinesische Anleger derzeit zunehmend an Bedeutung.

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